Übergangsmanagement für Jedermann...

Man muss sich sicherlich bei der Beantwortung dieser Frage zunächst auf Benachteiligte jedweder Ausprägung fokussieren, die aufgrund verschiedenster Problematiken besondere Beachtung im Rahmen des Übergangsmanagement verdienen. Dies sind die bereits erwähnten psychosozial oder sozial Benachteiligten.

Sicherlich sollte auch die als Marktbenachteiligte bezeichnete Klientel ins Kalkül miteinbezogen werden, hier gestaltet sich Übergangsmanagement jedoch bereits schwieriger, da Rahmenbedingungen Teil des Problemes sind, die nicht mehr unmittelbar zu beeinflussen sind im Rahmen der Förderung.

Neben diesem Primärziel, der (Re)Integration von Benachteiligten, sollte jedoch nahezu jeder Mensch, der mit Beruf und Gesellschaft in Kontakt kommt ebenso von dieser Thematik profitieren können.

Wirksames Übergangsmanagement sollte helfen den wirtschaftlichen Teil des Lebens möglichst befriedigend zu gestalten. Oft wurde im Kurs die Herstellung und Steigerung von verschiedensten persönlichen Kompetenzen als Ziel und Teil von Übergangsmanagement in den Vordergrund gestellt, die deutlich über die Integration in den ersten oder zweiten Arbeitsmarkt hinausgehen. Übergangsmanagement kann also im Idealfall durch den Betroffenen selbst realisiert werden, wo dies nicht möglich ist, sollte es Angebote geben, die helfen Schnittstellen zu schaffen zwischen:
Schulischen Angeboten,
Schule und Beruf,
verschiedenen Arbeitsstellen,
dem Ausstieg aus dem Beruf,
Weiterbildungen und Umschulungen, usw.

Bei der Betrachtung der Erosion der Normalarbeitsverhältnisse wird schnell deutlich, dass eine weitaus größere Anzahl an Menschen sich in Zukunft wird mit diesen Themen beschäftigen müssen.

Nutznießer von Übergangsmanagement sollten also weite Teile der Gesellschaft werden können, das Thema wird über die Entwicklungen der Globalisierung und ihre Auswirkungen in der lokalen Wirtschafts- und Beschäftigungsstruktur eher an Aktualität gewinnen den verlieren.
Folgt man darüberhinaus Eckert, dann kann Übergangsmanagement , wenn es eingebettet in Konzepte wie das lebenslange Lernen verläuft , zu einer sinnvollen Überqualifikation von Beschäftigten führen, die dann auch für Betriebe ein Motor für Qualität, Kompetenz und Innovation sein kann.

Im Mittelpunkt des klassischen Verständnis von Übergangsmanagement stehen allerdings primär die originär Benachteiligten, wenn gleich eine reine Fokussierung auf diese Klientel meiner Meinung nach etwas zu kurz gegriffen scheint.

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